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Special for today: The new Opel
Ascona B (1975) [German]

Obwohl man sich bei der GM Tochter Opel in den letzten Jahren zu erfreulicher
Modellkonstanz durchgerungen hat, schien die Abloesung der Modelle Manta und
Ascona keinen laengeren Aufschub zu vertragen. Stark ruecklaeufige Verkaufszahlen
und zumindest beim Manta eine leicht antiquiert anmutende Karosserie waren daher
auch der ausschlaggebende Grund, den Startschuss fuer die neue Generation zu
geben. Nach der ersten Bekanntschaft ist nur noch der Ascona mit einem Blick als
Opel zu identifizieren, während der Manta auf Grund seiner originellen Form
keine typischen Stilelemente an seinem Blechkleid aufweist, die ihn und sein
Stall auf Anhieb verraten koennten. Kennern duerfte die Form des neuen Mantas
jedoch nicht ganz neu sein, denn der Monza 2+2 von Chevrolet, der groessten
GM-Tochter, weist eine aehnliche Karosserie auf. Dennoch legt man bei Opel Wert
auf die Feststellung, keine grundsaetzlich neuen Modell geschaffen zu haben. Man
wollte die in der Tat ausgewogene und technisch ausgereifte Konzeption der
ersten Typenreihe weitgehend beibehalten und die Wagen in den
ueberholungsbeduerftigen Punkten verfeinert wieder ins Rennen schicken.
Was auf Anhieb auffaellt, ist der verbesserte Gesamtkomfort. Das Ziel der Opel
Techniker war hochgesteckt:
Man wollte sowohl gute Fahreigenschaften als auch sein Optimum an Fahrkomfort.
Der Erfolg der Neuabstimmung des Fahrwerks laesst sich sehr leicht "erfahren".
Die breitere Spur, der laengere Radstand und das wohl wichtigste Detail, die neue
Vorderachse, lassen die neuen Modelle erheblich sanfter erscheinen, ohne dass
sich auf den ersten Blick ein merklicher Abstrich an Fahrsicherheit erkennen
lässt
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